[WestG] [AKT] Herbsttreffen des "Westfaelischen Glasforums" am 24.10.03 nahe Altenbeken

Rita Börste rita.boerste at lwl.org
Mon Okt 20 11:16:57 CEST 2003


Von: Dr. Gerd Dethlefs, <Gerd.dethlefs at lwl.org> 
Datum: 18.10.2003, 8:31

AKTUELL
Herbsttreffen des "Westfälischen Glasforums" am 24.10.2003 nahe Altenbeken

Das "Westfälische Glasforum", das unter Federführung des Kreismuseums Wewelsburg und des Landesmuseums Münster die Erforschung der Glasproduktion und der Verwendung und Verbreitung von Hohlglas in Westfalen betreibt und Archäologen, Wirtschaftshistoriker, Genealogen, Volkskundler und Kunsthistoriker vereint, wird am 24. Oktober sein diesjähriges Herbsttreffen durchführen.

Es soll eine Veranstaltung der besonderen Art sein: eine Führung durch die Glashüttengrabung am Dübelsnacken bei Altenbeken, die Dr. Rudolf Bergmann für das Westfäl. Museum für Archäologie / Amt für Bodendenkmalpflege durchführt. Nach seinen Erkenntnissen ist die Form der Glasöfen ebenso außergewöhnlich wie die Analyse der gefundenen Glasfragmente - es handelt sich um sog. "Theophilus"-Glas. Die Datierung in das 13. Jahrhundert ist sicher, wahrscheinlich arbeitete die Anlage sogar vor 1200 - und es wäre dann die älteste ergrabene Glashütte Deutschlands. Ein Vorbericht wird der nächste "Neujahrsgruß" des Westfälischen Museums für Archäologie enthalten.

Für das Westfälische Glasforum wird Dr. Bergmann am Freitag, den 24. Oktober 2003 um 14.00 Uhr (evtl. ist der Beginn auch erst auf 14.30 anzusetzen) eine Führung durchführen.

Im Anschluß soll ab etwa 16.30 Uhr in "Pörtner's Gasthof", Alter Kirchweg 9 (Tel: 05255/246; neben dem Eggemuseum in Altenbeken) eine "Aufwärmstunde" mit aktuellen Berichten über Projekte und Forschungen (und mit wärmenden Getränken und Kuchen) sein.

Anfahrtsbeschreibung:
Von der Schnellstraße Paderborn-Höxter in Buke Richtung Altenbeken abbiegen. Zwischen Buke und Altenbeken einen etwa 1 km langen Straßenbauabschnitt mit einspurigem Verkehr passieren, dann nach ca. 700 m rechts abbiegen bei einem weißen Hinweisschild "Freizeitanlage". Die Bahnlinie Paderborn-Kassel unterqueren, unmittelbar nach dem Tunnel ein Parkplatz, von dem aus eine ca. 2,5 km lang asphaltierte Forststraße (immer geradeaus) zum Grabungsort im Eggegebirge führt. Nahe der Grabungsstelle steht ein Bauwagen am Straßenrand.

Gäste sind willkommen.


INFO

Kontakt:
Dr. Gerd Dethlefs
Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz
48143 Münster
Tel.: 0251/5907-256
E-Mail: gerd.dethlefs at lwl.org