[WestG] [AKT] Vom Kriegsende den Frieden lernen? Veranstaltungen zum 80. Jahrestag des Kriegsendes vor Ort in Gemeinden, Schulen und bei Vereinen

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Mi Feb 12 10:15:12 CET 2025


Von: "LWL" <presse at lwl.org>
Datum: 12.02.2025, 10:05


AKTUELLES

Vom Kriegsende den Frieden lernen?
Veranstaltungen zum 80. Jahrestag des Kriegsendes vor Ort in Gemeinden, Schulen und bei Vereinen

Vorträge, Dokumentar- und Amateurfilme, Führungen und Ausstellungen gratis vor Ort - sachkundig und vielfältig unterstützen der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Westfalen-Lippe Vereine, Kommunen, Schulen und andere Bildungsträger:innen beim Gedenken an das Kriegsende. 

"Im Gedenkjahr 2025 möchten wir gemeinsam mit den lokalen Akteuren zur historisch-politischen Bildungsarbeit rund um das Kriegsende beitragen", sagt Jens Effkemann vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Westfalen-Lippe. "Wenn beispielsweise eine Volkshochschule, eine Kirchengemeinde oder ein Verein eine Gedenkveranstaltung plant, dann können die Kooperationspartner Programmbestandteile liefern: vielleicht einen Vortrag, eine Führung über eine Kriegsgräberstätte vor Ort oder auch einen Film samt Einordnung", so Effkemann. "Ein Film kann ganz besondere Blickwinkel auf historische Ereignisse liefern", ergänzt Prof. Markus Köster vom LWL-Medienzentrum in Westfalen. "Auf Wunsch helfen wir auch bei der Vermittlung sachkundiger Referent:innen." 

"Historische Forschung vor Ort zu präsentieren, ist eine unserer Kernaufgaben", sagt Dr. Claudia Kemper vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte. "80 Jahre nach dem Kriegsende können wir eine Vielzahl an Forschungsperspektiven auf das Ereignis bieten."

Die Forscher:innen des LWL-Instituts bieten Vorträge an zu Themen wie der sogenannten "Euthanasie", also der organisierten Ermordung von Menschen mit Behinderungen und dem Kriegsende in Anstalten (Dr. Jens Gründler), zum Wandel in Gedenkstättenarbeit und Erinnerungskulturen (Christoph Herkströter), zum "langen Kriegsende im Alltag und Gedächtnis" (Dr. Claudia Kemper), zum "schwierigen Umgang mit Flüchtlingen und Vertriebenen" (Dr. Julia Paulus), sowie zum Bombenkrieg (Prof. Dr. Malte Thießen) und den Kriegsendphase-Verbrechen (Dr. Marcus Weidner). Alles entsprechend des Forschunsgschwerpunkt des Instituts mit regionalem Schwerpunkt auf Westfalen und Lippe. 

Organisatorisches / Anmeldung
Interessierte Kommunen, Vereine und andere Bildungsträger wenden sich für Vorträge gerne an regionalgeschichte at lwl.org <mailto:regionalgeschichte at lwl.org> . Die vollständige Liste der Vortragsangebote und weitere Forschungsthemen des Instituts finden sich auf der Webseite:  https://www.lwl-regionalgeschichte.de


INFO

LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33, 48147 Münster
Kontakt: Tel.: (0251) 591-5684; E-Mail: regionalgeschichte at lwl.org
URL: https://www.lwl-regionalgeschichte.de/de/


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