[WestG] [AKT] Veranstaltungen in der KZ-Gedenk- und Dokumentationsstaette Porta Westfalica, September 2023

Dewert, Camilla Lucia CamillaLucia.Dewert at lwl.org
Mo Sep 4 09:10:18 CEST 2023


Von: KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica <info at gedenkstaette-porta.de> 
Datum: 31.08.2023, 16:21


AKTUELL

Veranstaltungen im September 2023

*	Vortrag von Antonius Schanderwitz 
*	Theaterstück "Im Herzen ein Nest aus Stacheldraht" 
*	Lesung mit Meron Mendel (Foto) 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer*innen unserer Arbeit,

hiermit möchten wir Sie auf gleich drei Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen hinweisen. Die ersten beiden im Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen statt und fußen auf der Kooperation zwischen dem Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen, der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) und der KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica. Zu der dritten Veranstaltung lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ein. Sie geht aus einer Kooperation hervor, die das LWL-Museum Glashütte Gernheim zusammen mit der AG Alte Synagoge Petershagen, der Jüdischen Kultusgemeinde Minden, der KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica, dem LWL-Preußenmuseum Minden und dem Mindener Geschichtsverein ins Leben gerufen hat. Die Lesung ist Teil einer neuen Reihe, die sich unterschiedlichen zivilgesellschaftlich relevanten Themen widmen wird.

Die erste Veranstaltung findet bereits am Freitag, dem 01. September 2023 im Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen (Rintelner Straße 296, Porta Westfalica-Kleinenbremen) statt. Ab 18:00 Uhr berichtet dort Antonius Schanderwitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne über neueste Forschungen zur Untertageverlagerung "Elritze I-IV" und der mit der Verlagerung verbundenen Zwangsarbeit von polnischen Kriegsgefangenen in Kleinenbremen in den Jahren 1944 und 1945. Der Eintritt ist frei. 

"Im Herzen ein Nest aus Stacheldraht" ist der Titel eines Theaterstücks, welches auf der Lebensgeschichte von Ferdinand Matuszek basiert. Matuszek war während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit nach Deutschland gebracht und auf einem Bauernhof in Rehme eingesetzt worden. Seine Geschichte veröffentlichten die Historiker Friedhelm Schäffer und Oliver Nickel in dem Buch "Ich hatte nichts gegen Deutsche, nur gegen Faschisten". Das Theaterstück wird am Donnerstag, dem 07. September 2023 im Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen aufgeführt, Einlass ist ab 18 Uhr. Im Anschluss an das Stück werden Friedhelm Schäffer und Oliver Nickel zusammen mit dem Schauspieler Michael Grunert, der Regisseurin Regina Berges und der Witwe von Ferdinand Matuszek, Elfriede Bloch, über ihre Begegnungen und Erfahrungen mit Matuszek sprechen. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung über die Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) erforderlich, entweder über den Link www.stalag326.de   <https://gedenkstaette-porta.us17.list-manage.com/track/click?u=b6692399c258c04117b004cda&id=0b47a2aadb&e=00d778b052>  oder per Mail an veranstaltung at stalag326.de <mailto:veranstaltung at stalag326.de> . 

Über kaum ein anderes Land wird in Deutschland so viel geredet und gestritten: Zu Israel hat jeder eine Meinung. Wieso hat der Nahostkonflikt eine solche Bedeutung? Und warum ist die Debatte so emotional – und oft so vergiftet? Um diese Fragen geht es im 2023 erschienenen Buch „Über Israel reden“ von Meron Mendel. Der Autor ist am Mittwoch, dem 13. September 2023 zu Gast im LWL-Preußenmuseum in Minden. Beginn der Lesung ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
 
Dr. Meron Mendel, Leiter der Anne-Frank-Bildungsstätte in Frankfurt und Professor an der Frankfurt University of Applied Sciences., schildert in seinem Buch, wie das Verhältnis zu Israel und zum Nahostkonflikt in Deutschland verhandelt wird – in der Politik und in den Medien, unter Linken, unter Migranten und unter Juden. 
 
Als Mendel vor 20 Jahren nach Deutschland kam, war er überrascht über die Bedeutung, die sein Heimatland Israel hier im öffentlichen Diskurs hatte. Schon damals hätten nahezu alle, mit denen er gesprochen habe, klare Positionen zu Israel und seiner Politik formulieren können. Heute würden die Debatten noch heftiger geführt, so der Autor. Zuletzt haben sich Skandale aneinandergereiht – vom öffentlichen Streit um den antiisraelischen Philosophen Achille Mbembe im Jahr 2020 bis zur Documenta-Debatte von 2022. Meron Mendel: „Einerseits wird eine Art ‚Freundschaftspflicht‘ aufgrund der NS-Vergangenheit und dem andauernden Antisemitismus in Deutschland proklamiert. Andererseits stellt sich die Frage, wie Deutschland auf den sich verschärfenden Rechtskurs der Regierung in Jerusalem reagieren soll.“ Deutschlands Verhältnis zu Israel steht vor großen Herausforderungen: Meron Mendel zeigt in seinem Buch, wie man ihnen mit Mut und Offenheit begegnen kann.

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INFO
KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V.
Kempstraße 1
Porta Westfalica 32457 
Kontakt: E-Mail info at gedenkstaette-porta.de 
URL:  https://www.gedenkstaette-porta.de/ 


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