[WestG] [AKT] Fuehrung zur Frauenarbeit im Bergbau - Wochenendprogramm auf Zeche Zollern
Bodden, Lina
lina.bodden at lwl.org
Mi Feb 9 14:47:49 CET 2022
Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org>
Datum: 08.02.2022
AKTUELL
Führung zur Frauenarbeit im Bergbau - Wochenendprogramm auf Zeche Zollern
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am kommenden Wochenende wieder zu mehreren Führungen in sein Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern ein.
Samstag (12.2.) um 15 Uhr geht es unter der Überschrift "Kein leichtes Los" um Arbeitsplätze von Frauen auf Zechen. Entgegen der verbreiteten Auffassung war ein Bergwerk keine reine Männerdomäne. Vor allem im Ersten und Zweiten Weltkrieg arbeiteten Frauen über Tage beispielsweise in der Kohlenwäsche oder am Leseband, außerdem waren sie häufig in der Verwaltung und als Küchenhilfe tätig. Die Führung gibt Einblicke in den Arbeitsalltag und beruflichen Werdegang dieser Frauen.
Sonntag (13.2.) um 11 und 12.45 Uhr bieten Rundgänge unter dem Motto "Schloss der Arbeit" Hintergrundinformationen über die Geschichte der Zeche Zollern. Um 14.30 Uhr bietet das Museum zusätzlich eine Führung durch die Maschinenhalle an.
Samstag und Sonntag jeweils um 13 und 16.30 Uhr empfängt das Besucherbergwerk "Montanium" Besucher:innen ab sechs Jahren, die sich für die Arbeit unter Tage interessieren. Der nachgebaute Streckenabschnitt vermittelt mit audiovisuellen Projektionen und originalem Interieur Eindrücke aus der Untertagewelt. Die Teilnahme kostet 2 Euro plus Eintritt.
Für alle Führungen mit Ausnahme des "Montaniums" muss nur der reguläre Museumseintritt bezahlt werden (Erwachsene 5 Euro, Kinder frei).
INFO
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org
URL: https://zeche-zollern.lwl.org/de/
Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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