[WestG] [AKT] Verein fuer Herforder Geschichte e.V.: Der neue Remensnider ist erschienen
Holtrup, Sandra
Sandra.Holtrup at lwl.org
Di Jan 7 08:54:45 CET 2020
Von: "Christoph Laue" <c.laue at kreis-herford.de>
Datum: 20.12.2019, 10:49
AKTUELL
Verein für Herforder Geschichte e.V.: Der neue Remensnider ist erschienen
In den kommenden Tagen erscheint der neue Remensnider, Nr. 2/2019 (43. Jahrgang, Heft 145). Vereinsmitglieder erhalten ihn in der Druckversion als Jahresgabe, Abonnenten per Post und wie immer wird er an vielen Auslagestellen in der Herford zum Mitnehmen angeboten. Zudem ist er auf der Internetseite des Vereins herunterzuladen (https://www.geschichtsverein-herford.de/fileadmin/user_upload/publikationen/remensnieder/Remensnider_2_2019.pdf)
Das Titelbild zeigt mit der Bauzeichnung des Herforder Architekten Paul Münter zum Mausoleum für den Rechnungsrat Schewe von 1902 (Kommunalarchiv) und einem Foto des Zustandes 2019 (Eckhard Möller) einen der Preisträger der diesjährigen Pöppelmann-Medaille. Auch der zweite Preisträger, die Stadt Herford mit der neuen Markthalle wird ausführlich im Heft gewürdigt.
Lars Oliver Gehring weist auf die digitalen Angebote des Geschichtsvereins hin, Angelika Bielefeld auf die APP "Das Damenstift", das nun auch mit einer Kinderversion herunterladbar ist. Hartmut Braun gibt den aktuellen Stand zum "archäologischen Fenster" wieder. Mathias Polster beschäftigt sich mit den vergessenen Twegten in Herford. Paul-Gerhard Meuß stellt die Entstehungsgeschichte des Großen Kreuzes im Münster dar. Christoph Laue beschreibt eine 100 Jahre alte Zeichnung der Credenstraße. Rainer B. Brackhane klärt auf, wie sich Straßenbezeichnungen und Hausnummerzuordnungen um die Jahrhundertwende verändert haben. Gerd Sievers beschäftigt sich mit der Schulspeisung in Herford.
Wie immer sind die beliebten Rubriken von Gerd Sievers "Wussten Sie, dass." und die Kinderseite von Angelika Bielefeld im Heft enthalten.
Natürlich weist der Geschichtsverein auf sein Programm im 1. Halbjahr 2020 hin, stellt aber auch erstmals die Vorträge des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg vor, die sich mit der Stiftsgeschichte beschäftigen werden. Es gibt Hinweise auf die Wanderungen mit Eckhard Möller, die Vorträge zur Herforder Stadtgeschichte mit Mathias Polster und das Programm der Herforder Gästeführer im 1. Halbjahr 2020.
Der Vorsitzende Eckhard Wemhöner schreibt im Editorial:
"Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins für Herforder Geschichte.
Rechtzeitig zum Weihnachtsfest und Neuen Jahr der Remensnider, wieder mit einer Vielfalt von Texten und Fotos, die sicher Ihr Interesse finden. Wie immer gibt es am Jahresende einen Rückblick auf die Verleihung der Pöppelmann-Medaille, die zum ersten Mal in der neugestalteten Markthalle stattfand. Auch unsere Vorträge haben wir dorthin verlegt.
Die Aufwertung der alten und neuen Mitte Herfords wird in Kürze mit dem Baubeginn unseres Archäologischen Fensters am Münster komplettiert. In einigen Jahren besitzt Herford damit viele neue Schmuckstücke. 2020 wird der jetzige Bau der Herforder Münsterkirche 800 Jahre alt, dies nehmen wir zum Anlass, sie in diesem Heft in einigen Beiträgen und bei Vorträgen und Fahrten zu würdigen.
Wir immer finden Sie neben unserem eigenen Programm und den Aktivitäten von Vorstandsmitgliedern auch die Angebote der Gästeführer Herfords und zudem das unseres Partnervereins in Bielefeld. Diese Kooperationen sind uns sehr wichtig. Nehmen Sie die Angebote wahr!
Einige wertvolle historische Beiträge ergänzen diesen Remensnider genauso wie die Rubriken "Wussten Sie, dass ." und die Kinderseite, dafür danke ich Angelika Bielefeld und Gerd Sievers. Wenn auch sie einmal für den Remensnider schreiben wollen, freuen wir uns.
Wie immer wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und fordere Sie auf, im Verein aktiv mitzuwirken. Werden Sie - falls Sie es noch nicht sein sollten - Mitglied bei uns, damit wir gemeinsam die Ziele und Zwecke unseres Vereins umsetzen können."
Hier das Programm im ersten Halbjahr 2020:
Vorträge:
Donnerstag, 6.2.2020
Dr. Bärbel Sunderbrink (Detmold/Bielefeld): 100 Jahre Frauenwahlrecht in OWL.
19:00 Uhr, Vortragsraum Markthalle, Rathausplatz 2, 32052 Herford (Zugang über Tourist-Information Herford) (Eintritt frei, eine Spende wird erbeten).
Donnerstag, 5.3.2020
Prof. Dr. Gunilla Budde (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
"Feldpost für Elsbeth" die Herforder Heimatfront im ersten Weltkrieg
19:00 Uhr, Vortragsraum Markthalle, Rathausplatz 2, 32052 Herford (Zugang über Tourist-Information Herford) (Eintritt frei, eine Spende wird erbeten).
Freitag, 24.4.2020 (wegen der Osterferien abweichend an einem Freitag)
Dr. Diana Zunker (Mainz)
"Monstrum und Magistra: Die Herforder Äbtissin Gertrud von der Lippe"
19:00 Uhr, Vortragsraum Markthalle, Rathausplatz 2, 32052 Herford (Zugang über Tourist-Information Herford) (Eintritt frei, eine Spende wird erbeten).
Donnerstag, 18.6.2020
Pusinna, Mathilde, Visionslegende: Die großen mittelalterlichen Erzählungen aus Herford.
Lesung mit Renée Claudine Bredt und Bernhard König
19:00 Uhr, Vortragsraum Markthalle, Rathausplatz 2, 32052 Herford (Zugang über Tourist-Information Herford) (Eintritt frei, eine Spende wird erbeten).
Fahrt:
Samstag, 20.6.2020
Fahrt zur Burgruine Falkenburg bei Detmold
Jahrhundertelang erhob sich auf dem Falkenberg im Teutoburger Wald eine Höhenburg, die eine der größten mittelalterlichen Dynastenburgen Westfalens war. Der Bau wurde zwischen 1190 und 1194 durch Bernhard II. und seinen Sohn Hermann II., Edelherren zur Lippe, veranlasst. Die Tochter Gertrud zur Lippe ist die Erbauerin der Herforder Münsterkirche, deren Baubeginn sich in 2020 zum 800.mal jährt. Die Falkenburg diente als Sitz der Herrschaft in Lippe. Sie wurde aber schon in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verlassen.
Vor Beginn der Grabungsarbeiten 2004 war die Falkenburg nur noch eine unscheinbare Ruine, das Ziel sonntäglicher Familienausflüge und Wandertage. Niemand hätte damals gedacht, dass sich unter der Erde eine so eindrucksvolle und gewaltige Burganlage versteckte. Umso schöner ist es zu sehen, wie diese Ruine nun Jahr für Jahr wächst und ihre Geheimnisse preisgibt (vgl. http://falkenburg-lippe.de/index.php/startseite.html).
13:30 Uhr Busabfahrt WWE-Parkplatz, Bielefelder Straße
15:00 Uhr Aufstieg (festes Schuhwerk wird empfohlen) von Holzhausen-Externsteine, Wanderparkplatz Bärenstein und Führung durch Frank Huismann insbesondere zur Generation Bernhards II. zur Lippe und seiner Kinder, einschließlich der Äbtissin Gertrud, der Erbauerin der Herforder Münsterkirche und zu den Lebensverhältnissen auf der Burg.
Ruine Falkenburg (Foto: LWL-Archäologie)
Rückkehr ca. 19:00 Uhr
Kosten pro Person (Busfahrt/Führung/ohne Verpflegung): 30,00 Euro (Mindestteilnehmer*innenzahl: 30 Personen)
Verbindliche Anmeldung bis 29.5.2020 bei der Geschäftsstelle unter Überweisung des Betrages auf Kto. des Vereins bei der Sparkasse Herford,
IBAN: DE76494501200100202654, BIC: WLAHDE44XXX
Mehr Informationen über die Mailingliste Westfaelische-Geschichte