[WestG] [AKT] Film und anschließendes Gespraech mit der Holocaust-Ueberlebenden Erna de Vries, Petershagen, 16.06.2019
Holtrup, Sandra
Sandra.Holtrup at lwl.org
Di Jun 11 08:50:20 CEST 2019
Von: "Wolfgang Battermann" <battermann.wolfgang at gmail.com>
Datum: 08.06.2019, 14:03
AKTUELL
Erna de Vris: "Ich wollte noch einmal die Sonne sehen" - Film mit der Holocaust-Überlebenden im anschließenden Gespräch
Erna de Vries wurde 1923 in Kaiserslautern geboren. Als ihre Mutter 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert wurde, wollte die damals 19-jährige Erna ihre Mutter auf keinen Fall allein lassen und begleitete sie - freiwillig - dorthin. Ihre Mutter wurde in Auschwitz ermordet. Erna wurde in das Frauen-KZ Ravensbrück verlegt und am 27. April 1945 von dort aus mit allen weiblichen KZ-Häftlingen auf einen Todesmarsch geschickt. Sie überlebte ihn nur unter Aufbietung letzter Kraftreserven.
Nach der Heirat mit Josef de Vries, der ebenfalls mehrere Konzentrationslager überlebt hatte, zog sie mit ihm in dessen emsländischen Heimatort Lathen.
"Du wirst überleben und erzählen, was man mit uns gemacht hat" hatte ihr die Mutter auf der Lagerstraße in Auschwitz noch zugerufen. Diesem Vermächtnis folgend berichtet Erna de Vries seit 1998, u.a. in Schulen, über ihr Schicksal.
INFO
Erna de Vris: "Ich wollte noch einmal die Sonne sehen" - Film (ca. 40 Min.) mit der Holocaust-Überlebenden im anschließenden Gespräch
Sonntag, 16. Juni 2019, 15:00 Uhr
Altes Amtsgericht Petershagen
Mindener Straße 16
32469 Petershagen
Eintritt frei.
Veranstalter: AG Alte Synagoge Petershagen
Verantwortlich: Jens Vogel, Wolfgang Battermann, AG Alte Synagoge Petershagen, Tel. 05707 1378, info at synagoge-petershagen.de
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