[WestG] [AKT] Westfaelisches Wirtschaftsarchiv unterstuetzt das Baukunstarchiv NRW
Pawlitta, Pascal
Pascal.Pawlitta at lwl.org
Do Mai 21 12:28:57 CEST 2015
Von: "Geschichtskultur Ruhr" <geschichtskultur-bounces at hclist.de>
Datum: 21.05.2015, 08:36
Übernahme aus der Liste "Geschichtskultur Ruhr"
AKTUELL
Westfälisches Wirtschaftsarchiv unterstützt das Baukunstarchiv NRW
"Wir freuen uns", sagt Dr. Karl-Peter Ellerbrock, Direktor des Westfälischen Wirtschaftsarchivs (WWA) in Dortmund, "das Baukunstarchiv NRW mit wichtigen historischen Überlieferungen unterstützen zu können." Dazu zählt der historische Nachlass der 1896 gegründeten, renommierten Dortmunder Stahlbaufirma Johannes Dörnen, der nun dem Baukunstarchiv NRW übergeben wird: Darunter befinden sich Pläne und Zeichnungen von Erzbrücken auf der Dortmunder Westfalenhütte, des Hochofens VI im Werk Phoenix in Hörde und eines Wasserturms in Bangkok, von Kraftwerken, Erz- und Koksbunkern für die Reichswerke Hermann Göring in Salzgitter und Linz. Auch eine umfangreiche Fotodokumentation zu den Bauten des Dortmunder Architekten-Ehepaares Ulrich Gastreich und Mechtild Gastreich-Moritz, die unter anderem das Naturkundemuseum, die Propsteiarkaden oder den Neubau der IHK zu Dortmund errichteten und die beispielhafte Sanierung des Wasserschlosses Haus Rodenberg in Aplerbeck leiteten, übereignet das WWA. Eine große Sammlung historischer Zeitschriften zur Architektur und Wohnungswirtschaft aus den 1950er-Jahren - "Baumeister", "Deutsche Bauzeitung" oder "Deutsche Wohnungswirtschaft" - ergänzt die Abgabe.
Die beiden Archive arbeiten schon lange zusammen. Bereits bei der Gründung des "Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW" an der TU Dortmund - dessen Bestände in das Baukunstarchiv NRW übergehen - im Jahr 1995 war das Westfälische Wirtschaftsarchiv beratend tätig. Beide Archive widmen sich der Übernahme, Erschließung und wissenschaftlichen Bearbeitung historischer Bestände und machen sie für Forschungs- und Publikationszwecke zugänglich: das WWA als Dokumentationsstelle für die Wirtschaft in Westfalen und Lippe, das Baukunstarchiv als Einrichtung für die Archivierung der Nachlässe von Architekten und Ingenieuren in NRW. "Die erfolgreiche Kooperation der beiden Archive wollen wir auch in Zukunft fortsetzen", bekräftigt Professor Wolfgang Sonne, wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW. "Die Dortmunder Archivlandschaft zu stärken", ist auch Karl-Peter Ellerbrocks Anliegen. "Darüber hinaus wollen wir den Transfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft fördern." Voraussichtlich 2018 wird das Baukunstarchiv NRW in das alte Museum am Ostwall einziehen.
http://www.dortmund.ihk24.de/servicemarken/presse/presseerklaerung/Baukunstarchiv-NRW/2368780
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