[WestG] [AKT] Moderne ohne Ende? Bauen und Wohnen im Wandel - Vortrag im LWL-Museum fuer Kunst und Kultur, Muenster, 03.03.2015

Pawlitta, Pascal Pascal.Pawlitta at lwl.org
Mi Feb 25 10:03:26 CET 2015


Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org>
Datum: 24.02.2015, 10:35


AKTUELL

Moderne ohne Ende? Bauen und Wohnen im Wandel - Vortrag im LWL-Museum für Kunst und Kultur

Zwischen 1861 und 1968 hat sich die Zahl der Wohngebäude in Westfalen auf mehr als eine Million fast verfünffacht. Diese Zunahme steht für den Schub, den das Bauen und Wohnen in den vergangenen 200 Jahren insgesamt erlebte. Im Rahmen der Vortragsreihe "200 Jahre Westfalen. Die Region in der Moderne seit 1815" des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt Dr. Thomas Spohn auf, wie sich das Erscheinungsbild der Häuser, Dörfer und Städte im Laufe der Zeit verändert. Sein Vortrag "Moderne ohne Ende? Bauen und Wohnen im Wandel" wird am Dienstag (3. März) um 20 Uhr im Auditorium des neuen LWL-Museums für Kunst und Kultur zu hören sein.

Die Entwicklung neuer Materialien und Techniken erlaubten rationell gefertigte Bauten in bis dahin ungeahnten Dimensionen. Veränderte Produktions- und Lebensbedingungen erforderten Gebäude neuer Funktion und Typologie. Rasch wechselnde Architekturmoden in den vergangenen 200 Jahren veränderten Westfalen. Diese Neuerungen erfassten mit dem Einsetzen der Industrialisierung die einzelnen Landesteile der Provinz in teils beträchtlichem zeitlichen Verzug und in unterschiedlicher Intensität. Ein Grund für diese Ungleichzeitigkeiten war das Bevölkerungswachstum in den Ballungszentren, deren Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten wie mit Erholungsmöglichkeiten die Peripherie gewährleisten musste. "Der bauliche Niederschlag dieser sich erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts wieder auflösenden Polarität wird - bis hinein in die Grundriss-Strukturen der Privathäuser - im Mittelpunkt des Vortrages stehen", kündigt Spohn an.

Dr. Thomas Spohn ist Diplom-Ingenieur und war bis zu seiner Pensionierung Ende Januar Wissenschaftlicher Referent bei der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen. Sein Arbeitsgebiet umfasst das Bauen und Wohnen des 18. bis 20. Jahrhunderts in Westfalen.

Die Vortragsreihe "200 Jahre Westfalen. Die Region in der Moderne seit 1815" ist eine Kooperationsveranstaltung des LWL-Institutes für westfälische Regionalgeschichte zusammen mit der Historischen Kommission für Westfalen und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster.


INFO

"Moderne ohne Ende? Bauen und Wohnen im Wandel"
Vortrag von Dr. Thomas Spohn
Dienstag, 3. März 2015
20 Uhr im Auditorium des LWL-Museums für Kunst und Kultur.

Eintritt frei


Anlässlich des 200-jährigen Gründungsjubiläums der Provinz Westfalen beteiligt sich der LWL außerdem an der Sonderausstellung "200 Jahre Westfalen. Jetzt!" vom 28. August 2015 bis zum 28. Februar 2016 im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

Mehr zum Projekt unter: http://www.200JahreWestfalen.Jetzt


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