[WestG] [AUS] Ausstellung im Hoesch-Museum zeigt "Hoerde in der Zange", Dortmund, ab 21.09.2014
Pawlitta, Pascal
Pascal.Pawlitta at lwl.org
Mo Sep 22 09:29:18 CEST 2014
Von: "Sabine Kastel-Lübke" <skastell at stadtdo.de>
Datum: 19.09.2014, 10:55
AUSSTELLUNG
Ausstellung im Hoesch-Museum zeigt "Hörde in der Zange"
Unter dem Titel "Hörde in der Zange" thematisiert das Hoesch-Museum, Eberhardstraße 12, vom 21. September bis zum 7. Dezember 2014 in einer Sonderschau den Stadtteil Hörde, der als Stahlstandort gekennzeichnet war.
Hörde war lange Zeit geprägt von der unmittelbaren Nähe der Wohnbebauung zum Stahlwerk. In dieser Ausstellung wird daran erinnert, wie sich Hörde unter den Bedingungen des Stahlwerks entwickelte.
Hörde war vor der Industrialisierung, die ab 1840 einsetzte, eine kleine Stadt mit 1.637 Einwohnern.
Die Menschen lebten von der Landwirtschaft und dem Bergbau, sowie als Bäcker, Fleischer, Müller, Brauer, Handwerker (z.B. viele Nagelschmiede), Händler und von der Gastronomie.
Am Beginn der rasanten Entwicklung stand das Puddel- und Walzwerk von Hermann Dietrich Piepenstock vor den Toren der Stadt Hörde. Auch das Hochofenwerk mit den Koksöfen baute man weiter entfernt von der Hörder Altstadt auf. Der schnelle Anstieg der Beschäftigtenzahlen und die erstellten Eisenbahnverbindungen trugen zur enormen Steigerung der Roheisen- und Stahlproduktion bei.
Die Hermannshütte im Osten und das Hochofen- oder Eisenwerk im Westen engten die Ausweitung der Stadt enorm ein. Die Ausdehnung nach Norden war begrenzt durch andere Gemeinden. Nach Süden gab es Ausweitungsmöglichkeiten, die jedoch durch die Bahnlinie der Bergisch-Märkischen Eisenbahnlinie mit Hindernissen verbunden waren. Die Stadt Hörde war 1927 die dichtbesiedelste Stadt Preußens.
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