[WestG] [KONF] Alte(r) neu gedacht! Museumspaedagogen tagen im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund, 15.03.2013

Pascal Pawlitta Pascal.Pawlitta at lwl.org
Do Mär 14 12:49:39 CET 2013


Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org>
Datum: 14.03.2013, 11:43
 
 
KONFERENZ
 
Alte(r) neu gedacht!
Museumspädagogen tagen im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
 
Die deutsche Gesellschaft wird immer älter. Was bedeutet das für die Vermittlungsarbeit an Museen? Wie können Bedürfnisse und Wünsche älterer Menschen ermittelt werden? Welche Themen und Vermittlungsmethoden bieten sich an? Mit diesen Fragen beschäftigen sich am Freitag (15.3.) rund 50 Museumspädagogen aus ganz Deutschland bei der Tagung "Alte(r) neu gedacht", die der Bundesverband Museumspädagogik (BVMP) in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund veranstaltet.
 
Die Tagung ist gleichzeitig das Auftakttreffen der neu gegründeten Arbeitsgruppe "Generation 60plus im Museum" im BVMP. "Wir wollen damit den Vermittlern und Museen bundesweit ein Forum für die Kompetenzen in der Arbeit mit Älteren geben, Neueinsteigern Hilfestellungen anbieten, einen kontinuierlichen Informations- und Erfahrungsaustausch initiieren und gemeinsam bundesweite Projekte entwickeln", erklärt Anja Hoffmann, Vorsitzende des BVMP und Referentin für Bildung und Vermittlung am LWL-Industriemuseum. Das Landesmuseum für Industriekultur ist mit einigen Projekten Vorreiter bei der Arbeit mit alten und dementen Menschen. So baut das LWL-Industriemuseum seit 2009 systematisch die Zusammenarbeit mit Senioreneinrichtungen aus und bietet auch mobile Programme an. Einen Überblick über seine "Angebote für Menschen mit hohen Alter" gibt das LWL-Museum in einem neuen Faltblatt, das pünktlich zur Tagung erschien.
 
Zum Einstieg der Tagung bietet ein Impulsvortrag von Dr. Esther Gajek einen Überblick zu Alter und Museum. Die Referentin spricht wesentliche Fragestellungen an, mit denen sich Museumsleiter und Vermittler vor dem Hintergrund eines zunehmend älter werdenden Publikums beschäftigen. In der folgenden Sektion stellen Vermittler anhand ausgewählter Beispiele Erfolgskriterien, aber auch Stolperfallen und Sackgassen zur Diskussion. 
 
 
Programmablauf
 
10.00 Uhr
Begrüßung 
Dirk Zache, Direktor LWL-Industriemuseum 
Anja Hoffmann, LWL-Industriemuseum / Bundesverband Museumspädagogik 
 
10.15 Uhr 
Von den Senioren zur Altersavantgarde 
Impulsvortrag von Dr. Esther Gajek
 
10.45 Uhr 
Diskussion
 
12.00 Uhr 
Schrittmacher und Stolpersteine. Schlaglichter aus Museen
Moderation: Anja Hoffmann, LWL-Industriemuseum
 
Bildungsbürger
Ingrid Fisch, LWL-Museum für Kunst- und Kultur, Münster
 
Potenzial 60plus
Rita Klages, Nachbarschaftsmuseum e.V., Berlin
 
Generationenübergreifende Projekte
Sybille Kastner, LehmbruckMuseum, Duisburg
 
Museum mobil
Börje Nolte, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten
 
Menschen mit Demenz im Museum
Birgit Tellmann, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
 
14.00 Uhr 
Arbeitsgruppen/Moderatoren
 
1. Bildungsbürger
Ingrid Fisch, LWL-Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte, Münster
2. Potenzial 60plus
Rita Klages, Nachbarschaftsmuseum e.V., Berlin
3. Generationenübergreifende Projekte
Sybille Kastner, LehmbruckMuseum, Duisburg
4. Museum mobil
Börje Nolte, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten
5. Menschen mit Demenz im Museum
Birgit Tellmann, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
 
 
INFORMATION
 
Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel. 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org
 
Datum: 15.03.2013
Zeit: 10 Uhr


Mehr Informationen über die Mailingliste Westfaelische-Geschichte