[WestG] [AKT] Vortrag: 775 Jahre Iserlohn, Iserlohn, 07.05.2012

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Mi Mai 2 11:30:21 CEST 2012


Von: "Stadt Iserlohn" <info at presse-service.de>
Datum: 28.04.2012, 10:05


AKTUELL

775 Jahre Iserlohn: Dr. Dr. Norbert Aleweld referiert über die 
Stadtentwicklung Iserlohns - Vortragsreihe in VHS verlegt

Mit einem Vortrag des Kunsthistorikers Dr. Dr. Norbert Aleweld 
aus Iserlohn wird die im März gestartete Reihe von Stadtarchiv 
und Volkshochschule Iserlohn zur 775-Jahrfeier am Montag, 7. 
Mai, fortgesetzt. Aufgrund der außerordentlichen Resonanz haben 
sich die Veranstalter entschlossen, diesen und auch die noch 
kommenden Vorträge wegen des größeren Platzangebotes im 
Fanny-van-Hees-Saal der Volkshochschule im Stadtbahnhof, 
Bahnhofsplatz 2, stattfinden zu lassen. Der Beginn wird auf 
19.00 Uhr verlegt.

Der Vortrag von Dr. Dr. Aleweld widmet sich der 
Stadtentwicklung Iserlohns von der dörflichen Siedlung des 
Mittelalters zu einer Industriestadt. Nachdem Iserlohn um 1240 
zur Stadt erhoben worden war, konnte der Mauerring der 
umwehrten Stadt über Zwischenstufen um 1300 geschlossen werden. 
Anders als bei vielen Stadtgründungen des späten 
Hochmittelalters entwickelte sich die innerhalb der Stadtmauern 
gelegene Straßen- und Wohnstruktur jedoch nicht konzentrisch 
von einem Mittelpunkt, der etwa am Schnittpunkt der Unnaer und 
der Wermingser Straße angenommen werden kann. Die Gründe dafür 
liegen in der Geländetopographie, die für den Bau der ersten 
Befestigungsanlagen bestimmend war. Auch nachdem die 
einengenden Mauern im 18. und 19. Jahrhundert überbaut wurden, 
die Stadt "extendierte" und für die industrielle Fertigung 
außerhalb der Stadtmauern neue Standorte erschlossen wurden, 
blieben das Straßennetz und die Siedlungsstruktur der umringten 
Stadt erhalten. Sie bilden noch im 21. Jahrhundert den Kern der 
heutigen Stadt.

Dr. Dr. Norbert Aleweld war viele Jahrzehnte Lehrer an der 
staatlichen Berufsfachschule in Iserlohn. In seinen Promotionen 
befasste er sich mit dem aus Iserlohn stammenden Baumeister 
Maximilian Nohl und dem Sakralbau im Kreis Iserlohn. Darüber 
hinaus forscht und veröffentlicht er zu 
architekturgeschichtlichen Themen in Westfalen.

Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro; Studierende, 
Schülerinnen und Schüler können kostenfrei teilnehmen.


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