[WestG] [AKT] Von der Ruhr in den GULag - Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet, Hamm, 11.10.2011
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Fr Okt 7 10:49:16 CEST 2011
Von: "Thesmann" <thesmann at stadt.hamm.de>
Datum: 07.10.2011, 10:28
AKTUELL
Von der Ruhr in den GULag - Opfer des Stalinschen Massenterrors
aus dem Ruhrgebiet
Wilhelm Mensing
Dienstag, den 11. Oktober 2011, 19.00 Uhr
Stadtarchiv Hamm im Technischen Rathaus, Gustav-Heinemann-Str.
10, Raum A1UG.004
So gut wie unbekannt ist bis heute, dass hunderte von den
zahllosen Opfern des "Großen Terrors" in Stalins Sowjetunion
aus dem Ruhrgebiet, vor allem aus dem Bergbau, stammen. Am
Beispiel einiger Biographien, insbesondere aus dem Raum Hamm
(Herringen)/Ahlen, wird das Leben von Männern und Frauen
dargestellt, die - meist Anhänger des Kommunismus, aber auch
Deutschnationale - in den 1920er und 1930er Jahren in die
damalige Sowjetunion gingen. Zunächst waren es arbeitslose
Bergarbeiter, später überwogen politische Emigranten auf der
Flucht vor der NS-Verfolgung. Geschildert wird ihr alltägliches
Leben in der Sowjetunion bis zu den sogenannten Säuberungen. Ab
1936 wurden viele verhaftet, eine größere Anzahl davon wurde
erschossen oder verhungerte. Etliche wurden zwischen 1938 und
1941 an Deutschland ausgeliefert und einige kamen anschließend
ins Gefängnis oder in ein Konzentrationslager.
Der Referent Wilhelm Mensing ist Jurist, ehemaliger
Rechtsdezernent der Stadt Gelsenkirchen und freier Mitarbeiter
des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität
Berlin. Er hat in jahrelanger Forschung das Leben und Schicksal
von mehr als 250 Männern und Frauen untersucht und das
Forschungsergebnis in seinem Buch "Von der Ruhr in den GULag -
Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet"
veröffentlicht.
Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Hamm in Zusammenarbeit mit
der Volkshochschule Hamm und dem Hammer Geschichtsverein. Der
Eintritt ist frei.
INFO
Veranstaltungsdaten:
Vortrag: Von der Ruhr in den GULag - Opfer des Stalinschen
Massenterrors aus dem Ruhrgebiet
Datum: 11. Oktober 2011
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10
59065 Hamm
Tel.: 02381/17-5850
Fax: 02381/17-2943
E-Mail: stadtarchiv at stadt.hamm.de
Kontakt:
Ute Knopp
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10
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Fax: 02381/17-2943
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