[WestG] [AKT] Westfalen heute 24.11.2010
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Mi Nov 24 12:31:04 CET 2010
Von: "Westfalen heute" <nachrichten at westfalen-heute.de>
Datum: 24.11.2010, 12:21
AKTUELL
Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 24.11.2010
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Westfalen, Bochum, Hamm, Märkischer Kreis, Münster, Paderborn,
Soest: Politik, Wissenschaft und Bildung / 24.11.2010 12:00
Wegfall der Wehrpflicht: Westfälische Hochschulen sind auf
zusätzliche Studenten vorbereitet
Westfalen (wh). Ein Aussetzen der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011
wird immer wahrscheinlicher. Nach Berechnung der
Kultusministerkonferenz werden bis zu 60.000 Studienanfänger
zusätzlich an die deutschen Universitäten strömen, falls das
Gesetz beschlossen wird. Die Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft (GEW) geht sogar von 70.000 neuen Bewerbern aus -
15.000 alleine in Nordrhein-Westfalen. Weitere Studienplätze
werden benötig, wenn in den kommenden Jahren in mehreren
Bundesländern doppelte Abiturjahrgänge die Schulen verlassen.
In NRW ist es 2013 so weit. An der Fachhochschule Südwestfalen
wird durch verschiedene Baumaßnahmen und Raumanmietungen schon
seit längerer Zeit der erwartete größere Andrang vorbereitet.
Die Hochschulleitung rechnet in den nächsten Jahren mit fünf
bis zehn Prozent mehr Erstsemestern. Die im sogenannten
Hochschulpakt II festgelegte finanzielle Unterstützung bei der
Bewältigung der zusätzlichen Studienbewerber durch Bund und
Länder sei ausreichend: "Unter der Maßgabe, dass die mit dem
Ministerium getroffenen finanziellen Vereinbarungen Bestand
haben, kann die Fachhochschule Südwestfalen sowohl im nächsten
Jahr als auch 2013 eine ausreichende Anzahl von Studienplätzen
zur Verfügung stellen", sagt FH-Sprecherin Birgit Geile-Hänßel.
Ganz ähnlich verhält es sich an der Universität Paderborn. Weit
über 100 Millionen Euro wurden hier in den letzten vier Jahren
in Neubauten investiert, um einer Überlastung der Universität
vorzubeugen. Trotzdem stehe man, so Präsident Prof. Dr.
Nikolaus Risch, in nächster Zeit vor einer großen
Herausforderung: "Deshalb erwarten wir von der Landesregierung
mehr Unterstützung, wenn sie mehr Studienanfänger fordert." In
Bochum rechnet Ruhr-Uni-Sprecher Dr. Josef König vor, wie sich
ein Aussetzen der Wehrpflicht seiner Meinung nach auswirken
wird - und kommt zu anderen Zahlen als die
Kultusministerkonferenz: "Wenn man davon ausgeht, dass 2010
circa 105.000 Wehrpflichtige berufen wurden, dass circa ein
Drittel des Jahrgangs Abitur haben, verbleiben großzügig
gerechnet knapp 40.000 Studierberechtigte. Bei einer
Studierquote von circa 75 bis 80 Prozent wären das etwa 32.000
jungen Menschen, die die Hochschulen zusätzlich aufnehmen
müssten. Verteilt man sie auf etwa 350 Hochschulen in
Deutschland sind das pro Hochschule circa 100 Studierende
zusätzlich." Das sei wohl kaum "dramatisch" zu nennen, so
König. Auch sein Kollege Norbert Robers, Sprecher der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wiegelt ab: "In der
Diskussion um das Aussetzen der Wehrpflicht gibt es noch sehr
viele Unbekannten. Derzeit wird über einen
Bundesfreiwilligendienst debattiert, der ebenfalls Auswirkungen
auf die Zahl der Studienanfänger hätte. Dementsprechend fällt
es uns enorm schwer, genau abzuschätzen, wie groß der Andrang
wird." Mehr Klarheit gibt es beim Thema doppelter
Abiturjahrgang. Hier reagiert die Universität mit 1800
zusätzlichen Studienplätzen in den Jahren 2011 bis 2015. Gut
vorbereitet sieht sich auch die Hochschule Hamm-Lippstadt,
schließlich wurde die HSHL erst vor einem Jahr - auch vor dem
Hintergrund des doppelten Abiturjahrgangs - gegründet. "Wir
sehen gerade im Schaffen zusätzlicher Studienplätze unsere
Daseinsberechtigung und Aufgabe als Neugründung", sagt
Sprecherin Britta Jakob. Bereits in diesem Jahr gab es 20
Prozent mehr Bewerber als geplant - ihren Studienplatz haben
alle bekommen.
Pressekontakt: FH Südwestfalen, Telefon: 02371/566100, E-Mail:
pressestelle[at]fh-swf.de; Uni Paderborn, Telefon: 05251/602548,
E-Mail: szolnoki[at]zv.uni-paderborn.de; Uni Bochum, Telefon:
0234/3222830, E-Mail: Pressestelle[at]ruhr-uni-bochum.de; Uni
Münster, Telefon: 0251/8324773, E-Mail:
norbert.robers[at]uni-muenster.de; Hochschule Hamm-Lippstadt,
Telefon: 02381/ 8789103, E-Mail: britta.jakob[at]hshl.de
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Westfalen,
Dortmund, Lippe: Soziales, Wirtschaft / 24.11.2010 11:00
Auszeichnung: Westfälische Betriebe sind "Ausbildungs-Asse 2010"
Westfalen (wh). Der Dortmunder Friseursalon Sevals Traum und
das Elisabeth Hotel in Detmold gehören zu den besten
Ausbildungsbetrieben in Deutschland. Beide erhielten jetzt
Sonderpreise beim Wettbewerb "Ausbildungs-Asse", der zum 14.
Mal von den Wirtschaftsjunioren Deutschland ausgerichtet wurde.
Mit den Auszeichnungen werden Unternehmen und Initiativen
geehrt, die sich in besonderer Weise für die Ausbildung und
Förderung von Jugendlichen einsetzen. In seiner Laudatio für
Sevals Traum hat Frank Berting, Bundesvorsitzender der Junioren
des Handwerks, besonders auf das Engagement von
Friseurmeisterin Seval Ayar hingewiesen, auch denjenigen eine
Chance zu geben, die als schwer vermittelbar gelten. Das
Elisabeth Hotel Detmold erhielt den Preis für seine integrative
Arbeit mit gehandicapten Menschen. "Für die Jury war
überzeugend, dass im Elisabeth Hotel den Jugendlichen die Angst
vor der Prüfung genommen wird, indem man sie in einzelnen
Schritten gezielt auf die Abschlussprüfung vorbereitet", so
Laudator Walter Herre, Mitglied des Bundesvorstands der
Wirtschaftsjunioren Deutschland.
Weitere Informationen:
https://www.wjd.de/PresseDetail.WJD?aid=3156
Pressekontakt: Corinna Trips, stellv. Geschäftsführerin und
Pressesprecherin Wirtschaftsjunioren Deutschland, Telefon:
030/203081516, E-Mail: corinna.trips[at]wjd.de
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Westfalen,
Dortmund: Kultur und Medien, Panorama / 23.11.2010 17:00
Engagement in Dortmund: Peter Lohmeyer begann
Schauspielkarriere aus Geldnot
Westfalen (wh). Er war jung und brauchte das Geld: Peter
Lohmeyer hat seine Schauspielkarriere aus ganz pragmatischen
Gründen begonnen: "Ich musste Geld verdienen", verrät der
48-Jährige im Interview mit dem Magazin Westfalenspiegel, das
am 27. November erscheint. Deshalb habe er sich in jungen
Jahren auf eine Zeitungsanzeige gemeldet - das Dortmunder
Theater am Ostwall suchte Schauspieler für das Stück "Wir
pfeifen auf den Gurkenkönig". Es folgten eine Ausbildung an der
Westfälischen Schauspielschule Bochum und schließlich
Engagements in Bochum, Stuttgart und Wien sowie erste
Filmrollen. Lohmeyer, der mittlerweile in Hamburg lebt, ist
noch häufig in seiner Heimatstadt Bochum. Dabei besucht er
nicht nur Freunde und Familie, sondern prüft auch seine
"Bodenhaftung": "Das Ruhrgebiet ist eine Art Lackmustest für
mich: Wenn man dort sagt, dass ich bescheuert bin, muss ich auf
den Teppich zurück."
Pressekontakt: Martin Zehren, Redaktion Westfalenspiegel,
Telefon: 0251/4132217, E-Mail: zehren[at]westfalenspiegel.de
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Westfalen,
NRW, Borken: Kultur und Medien / 23.11.2010 16:00
John Lennons unbekannte Seite: rock'n'popmuseum zeigt
Zeichnungen des Musikers
Gronau (wh). Zum 30. Todestag John Lennons zeigt das
rock'n'popmuseum in Gronau ab dem 8. Dezember eine
Sonderausstellung zur Kunst des Musikers. In "The Art of John
Lennon" geben neben Zitaten und Videos auch selbstangefertigte
Zeichnungen, Cartoons und Lithografien einen ungewöhnlichen
Zugang zu dem britischen Sänger, Komponisten und
Friedensaktivisten. Kuratiert wurde die Ausstellung von
Michael-Andreas Wahle, der seit 1983 verschiedene
Beatles-Projekte initiiert hat. Wahle hat die Sammlung mit der
Unterstützung vieler Wegbegleiter Lennons zusammengetragen,
darunter dessen erste Ehefrau Cynthia Lennon, seine Söhne
Julian und Sean sowie Yoko Ono.
Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Website.
Weitere Informationen:
http://rock-popmuseum.com/sonderausstellung.html
Pressekontakt: Anja Habel, rock'n'popmuseum, Telefon:
02562/814817, E-Mail: anja.habel[at]rock-popmuseum.de
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