[WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe 08.12.2007-31.01.2008
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Mi Jan 30 11:07:22 CET 2008
Von: "Manfred Hartmann" <Manfred.Hartmann at lwl.org>
Datum: 30.01.2008, 10:02
AKTUELL
SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]
Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/
Nachrichten aus OWL vom 30.01.2008
Vortragsreihe über Römer (08:35 Uhr) Das Lippische Landesmuseum
in Detmold beginnt am Mittwochabend mit Vorträgen über Römer und
Germanen in Nordwestdeutschland. Aktuelle Ausgrabungs- und
Forschungsergebnisse sollen die Beziehungen zwischen Römern und
Germanen in der Zeit um Christi Geburt erläutern. Den Anfang
macht um 19.30 Uhr die archäologische Leiterin des Museums in
Kalkriese, Susanne Wilbertz-Rost. Sie wird zu den aktuellen
Ausgrabungen bei Osnabrück Stellung nehmen. Das dort gefundene
Schlachtfeld wird von vielen Forschern als Ort der Varusschlacht
gedeutet.
Nachrichten aus OWL vom 30.01.2008
Rezeptarchiv für Nieheim (07:21 Uhr) Die Stadt Nieheim im Kreis
Höxter will das Deutsche Rezeptarchiv einrichten. Schauplatz der
Sammeltätigkeit ist das Westfalen Culinarium, in dem die
Geschichte von Brot, Käse und Bier dokumentiert ist. Das Museum
will handgeschriebene Rezepte aus allen Bundesländern erfassen,
archivieren und ausprobieren. Das Westfalen Culinarium ist vor
knapp zwei Jahren in sechs benachbarten Fachwerkhäusern in
Nieheim eröffnet worden.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 29.01.2008
CDU Münster zu Etat (17:15 Uhr) Die schwarz-gelbe
Rathausmehrheit in Münster will in diesem Jahr auf weitere
einschneidende Kürzungen verzichten. Ein Teil der Sparbeschlüsse
zu Volkshochschule, Stadtbücherei und Stadtmuseum soll sogar
zurückgenommen werden. CDU und FDP rechnen trotzdem mit einem
ausgeglichenen Haushalt für 2008.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.01.2008
Erinnerung an Emmerich im Borusseum (09:43 Uhr) Der BVB erhält
am Abend, vor dem Pokalspiel gegen Werder Bremen, drei
Erinnerungsstücke des verstorbenen BVB-Stürmers und
Nationalspielers Lothar Emmerich. Emmerichs Sohn Michael
übergibt dem Verein die Torjäger-Kanone, die Lothar Emmerich als
Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga erhielt, und das
Nationaltrikot, in dem sein Vater bei der WM 1966 das legendäre
Tor gegen Spanien erzielte. Außerdem bekommt der BVB die
Fußball-Schuhe vom Europacup-Finale gegen den FC Liverpool. Die
Stücke sollen künftig ihren Platz im neuen BVB-Museum
"Borusseum" finden.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.01.2008
U-Turm-Sanierung begonnen (15:10 Uhr)
Mit dem Aufstellen des Gerüstes haben die Bauarbeiten am
Dortmunder U-Turm begonnen. Bis Mitte des Jahres soll die
Sanierung des Daches und der Aussenfassade fertig sein, sagte
Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer beim symbolischen Baustart.
Der Brauerei-Kühlturm aus den 20er Jahren wird zu einem Museum
und einem Zentrum für Kreativwirtschaft umgebaut. 2010 soll das
U-Gelände Dortmunds zentraler Ort während der Europäischen
Kulturhaupstadt sein.
Holocaust-Gedenktag am Sonntag (13:21 Uhr) Zum
Holocaust-Gedenktag am Sonntag wird im Aktiven Museum Siegen
eine Ausstellung mit Collagen und Zeichnungen von John Elsas
eröffnet. Die Werke des Frankfurter Künstlers blieben erhalten,
weil seine Tochter sie vor ihrer Deportation zu ihrer Schwester
in die Schweiz schickte. In Littfeld findet am Sonntag auf dem
Fred-Meyer-Platz eine Gedenkstunde statt. In Plettenberg gibt es
eine Gedenkfeier auf dem jüdischen Friedhof.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 26.01.2008
Rubenspreisträger wird 100 (13:08 Uhr) Der achte
Rubenspreisträger der Stadt Siegen, Rupprecht Geiger, wurde am
Sonntag hundert Jahre alt. Geiger, der auch als "Architekt der
Farbe" gilt und vor allem durch seine monochromen Farbfelder
bekannt ist, zählt zu den wichtigsten deutschen Vertretern der
abstrakten Malerei. Das Museum für Gegenwartskunst widmet dem
Künstler ab Juni eine große Überblicksschau.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.01.2008
Ausstellung zu Elisabeth Ney (12:40 Uhr) Mit einer
Sonderausstellung ehrt das Stadtmuseum in Münster die Künstlerin
Elisabet Ney. Die am 26. Januar 1833 in Münster geborene Ney
gilt als bedeutendste Bildhauerin des 19. Jahrhunderts. Die
Ausstellung zeigt Gips-Büsten, historische Photographien und
Zeitdokumente aus ihrem Leben. Sie ist bis zum 25. Mai zu sehen.
Nachrichten vom 26.01.2008
Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.01.2008
Krippenpreise vergeben (08:09 Uhr) Im Telgter Krippenmuseum ist
gestern der "Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preis" für
Krippengestaltung vergeben worden. Vier der neun Preisträger
kommen aus dem Münsterland. Ihre Krippen waren aus mehr als 150
Ausstellungsstücken ausgewählt worden. Die Preisträger erhielten
Urkunden sowie Preisgelder in Höhe von insgesamt gut 3000 Euro.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.01.2008
Einrüstung Dortmunder "U" (06:51 Uhr) Das Dortmunder U wird
heute eingerüstet. Damit beginnt der Umbau des ehemaligen
Brauereiturms zu einem Kunstmuseum. Es soll das Museum am
Ostwall ersetzen. Auf dem Gelände rund um den Turm sollen sich
in den nächsten drei Jahren außerdem Künstler, Wissenschaftler
und kreative Unternehmen ansiedeln. Das Land fördert das Projekt
mit 33 Millionen Euro. Die Gesamtkosten werden auf 48 Millionen
geschätzt.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 23.01.2008
Museumseröffnung verzögert sich (18:00 Uhr) Der Eröffnungstermin
für das neue Hagener Emil-Schumacher-Museum ist noch völlig
unklar. Die Bauarbeiten verzögern sich immer wieder. Deshalb
kann der 29. August als geplanter Termin wohl nicht gehalten
werden, erklärt das Bauamt. An dem Tag wäre der 1999 verstorbene
Maler Emil Schumacher 96 Jahre alt geworden. Ob das 22 Millionen
Euro teure Museum überhaupt noch in diesem Jahr eröffnet wird,
ist ebenfalls unsicher.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.01.2008
Weniger Besucher in Museen (09:24 Uhr) Die Bauarbeiten auf der
Burg Altena drückten offenbar die Besucherzahlen. I2007 kamen
knapp 80.000 Menschen in die Burg und das deutsche Drahtmuseum,
etwa 1 Prozent weniger als im Vorjahr. In der Luisenhütte in
Balve gingen die Besucherzahlen sogar um mehr als die Hälfte
zurück. Die Museumsleitung begründet das damit, dass es 2006 die
Eröffnungstage und die Wandertage gab.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.01.2008
Neues Konzept für Bergbaumuseum (06:42 Uhr) In Bestwig hat sich
der Hauptausschuss für eine Übernahme des Bergbaumuseums
Ramsbeck durch die Gemeinde und den Hochsauerlandkreis
ausgesprochen. Das ehemalige Erzbergwerk soll außerdem
touristisch neu ausgerichtet werden. Geplant ist unter anderem
mehr Erlebnis-Pädagogik. Familienfreundlichkeit soll im
Mittelpunkt stehen. Die Öffnungszeiten sollen denen des
Freizeitparks "Fort Fun" angeglichen werden.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.01.2008
Bochum: Deutscher Krimipreis vergeben (16:25 Uhr) Der Deutsche
Krimi Preis 2008 geht an Andrea Maria Schenkel. Das gab das
Bochumer Krimi Archiv bekannt. Die Autorin wird damit zum
zweiten Mal in Folge ausgezeichnet. Nach ihrem Debut-Roman
"Tannöd" überzeugte sie in diesem Jahr mit ihrem neuen Werk
"Kalteis". Schenkel lebt in der Nähe von Regensburg. Der
Deutsche Krimi Preis wird seit 1985 jährlich Autoren vergeben,
die "literarisch gekonnt und inhaltlich originell dem Genre neue
Impulse geben".
Nachrichten aus OWL vom 19.01.2008
Stadtführer-Treffen in Gütersloh (18:21 Uhr) Im Kreis Gütersloh
ist in den vergangenen Jahren das Interesse an historischen und
kulturellen Führungen gestiegen. Das wurde deutlich bei der
Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Stadt- und Gästeführer im
Miele-Museum. Beim jährlichen Treffen stand der
Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Damit wollen die über 200
ehrenamtlichen Stadtführer ihre Arbeit in den Kommunen
verbessern. Höhepunkt in diesem Jahr ist die Landesgartenschau
in Rietberg. Dafür sind fast neunzig Stadt - und Gästeführer
ausgebildet worden.
Nachrichten aus OWL vom 18.01.2008
Neue Ausstellungsräume für Dalheim (16:37 Uhr) Das Kloster
Dalheim im Kreis Paderborn bekommt weitere Ausstellungräume. Im
Frühjahr beginnt der 2. Bauabschnitt für das westfälische
Klostermuseum. Für 14 Mio. Euro sollen vor allem zwei
Gebäudeflügel wieder aufgestockt werden. Sie wurden im 19.
Jahrhundert durch ein Feuer zerstört. Die Räume sollen in zwei
Jahren mit einer großen Ausstellung unter dem Titel "Die Macht
des Wortes" eröffnet werden.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.01.2008
"Belle Epoque" in Ahlen (11:36 Uhr) Das Kunstmuseum in Ahlen
will mit vier Ausstellungen in diesem Jahr Akzente setzen und
sich noch stärker als bisher in der Museumslandschaft der Region
profilieren. Geplant ist unter anderem ab August eine Schau mit
100 bedeutenden Gemälden aus der Kunstsammlung der Deutschen
Bank. Vorher zeigt das Museum ab Februar Werke der so genannten
„Belle Epoque“ aus Paris.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.01.2008
Museum verringert Minus leicht (08:08 Uhr) Das Rock- und
Popmuseum Gronau benötigt in diesem Jahr voraussichtlich einen
städtischen Zuschuss von 930.000 Euro. Das wurde gestern Abend
im Hauptausschuss bekannt. Im Jahr 2006 hatte das Minus noch bei
über einer Million Euro gelegen. Die leicht verbesserten Zahlen
führt Geschäftsführer Thomas Albers zum einen auf gestiegene
Besucherzahlen zurück, zum anderen buchten zunehmend Firmen das
Museum für repräsentative Veranstaltungen.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.01.2008
24000 Besucher sahen Kunstfälschungen (06:11 Uhr) Die gestern im
münsterischen Picasso-Museum zu Ende gegangene Ausstellung über
Kunstfälschungen hat rund 24.000 Besucher angelockt. Seit Anfang
September seien im Durchschnitt täglich etwa 200
Kunstinteressierte ins Museum gekommen, hieß es. Damit seien die
Erwartungen leicht übetroffen worden.
Nachrichten aus OWL vom 11.01.2008
Forschungsideen besser vermarkten (18:28 Uhr) An der Universität
Paderborn gehen die Planungen für ein Projekt zur Förderung der
Wirtschaft in der Region weiter. Heimische Unternehmen wollen
eng mit Hochschulen kooperieren, um auf globalen Märkten
erfolgreich zu sein. An der Uni Paderborn wurde jetzt die
Projektentwicklungsgesellschaft gegründet. Daran beteiligt sind
unter anderem die Stadt Paderborn, die Universität Paderborn und
die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen. Neben dem Heinz
Nixdorf-Museumsforum in Paderborn ist eine "Zukunftsmeile
Fürstenallee" geplant.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.01.2008
Bochum: Schenkung für Museum (16:15 Uhr) Das Museum Bochum bekam
heute vier wertvolle Kunstwerke geschenkt. Mit drei Arbeiten des
Mülheimer Malers Heinrich Siepmann und Gustav Deppe ist die
Gruppe "Junger Westen" mit zwei ihrer bedeutendsten Künstler
vertreten. Außerdem geht eine Bronze von Michael Irmer in den
Besitz des Museums über. Am Nachmittag unterzeichnete Bochums
Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz den Schenkungsvertrag mit den
Stiftern.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.01.2008
Museen sind beliebt (08:38 Uhr) Auf ein erfolgreiches Jahr
können die Museen im Münsterland zurückblicken. Sie lockten die
Besucher mit Groß- und Sonderausstellungen. Dank der
internationalen Skulpturprojekte in Münster konnte das
Landesmuseum seine Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr auf
637.000 erhöhen und damit verzehnfachen. Über einen seit einigen
Jahren anhaltenden Aufwärtstrend kann sich das Naturkundemusuem
mit einem Rekordergebnis von 130.000 Besuchern freuen.
Nachrichten aus OWL vom 10.01.2008
MARTa hält Sparkurs ein (18:42 Uhr) Das Museum MARTa in Herford
hat im vergangenen Jahr sein Budget eingehalten. Der Etat sei
sogar um 11.000 Euro unterschritten worden, teilte die
Geschäftsführung mit. Gespart habe man vor allem bei den
Betriebskosten. Das Budget für die Ausstellungen sei nicht
gekürzt worden. 2006 hatte es Ärger um das MARTa gegeben, weil
das Budget um über 1,2 Millionen Euro überschritten worden war.
Nachrichten aus OWL vom 10.01.2008
MARTa hat gespart (10:27 Uhr) Das Museum Marta in Herford hat im
vergangenen Jahr sein Budget eingehalten. Am Ende seien sogar 11
000 Euro übrig gewesen, erklärte Geschäftsführerin Helga
Franzen. Gespart habe man vor allem bei den betriebskosten.
Damit seien die Querelen um die Finanzierung des Hauses für
zeitgenössische Kunst beigelegt.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.01.2008
Revierstädte entwickeln gemeinsame Strategie (16:51 Uhr) Die
Städte und Kreise des Ruhrgebietes haben eine gemeinsame
Strategie zur Stadt- und Regionalentwicklung im Revier
erarbeitet. Sie umfasst rund 275 konkrete Projekte für die
nächsten zehn Jahre. So setzt Dortmund etwa auf den Umbau des
U-Turms auf dem ehemaligen Gelände der Union-Brauerei zu einem
Zentrum für Kreativwirtschaft mit Museum. Die Revierstädte
rechnen mit 1,6 Milliarden Euro öffentlicher und 4,4 Milliarden
privater Investitionen für alle Projekte. Mit der gemeinsamen
Strategie kommen die Kommunen einer Forderung des Landes nach
einer einheitlichen Planung nach.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.01.2008
Termin für U-Turm-Projekt unklar (08:41 Uhr) Der Umbau des
"Dortmunder U" ist selbst bei zügiger Umsetzung erst Mitte 2010
fertig. Damit wäre das wichtigste Projekt der Stadt zur
Europäischen Kulturhauptstadt zu spät fertig, sagte der
städtische Projektleiter, Karl-Friedrich Ostholt, dem WDR.
Dagegen hält der Dortmunder Architekt Eckard Gerber eine frühere
Realisierung des Projekts für möglich. Gerber strebt eine
Neu-Eröffnung von Museum und Kreativzentrum bereits Anfang 2010
an. Ingesamt werden für den Umbau des Turms in ein
Kreativzentrum mit Museum 53 Millionen Euro zur Verfügung
stehen.
Nachrichten aus OWL vom 09.01.2008
Widukind-Museum gut angenommen (07:27 Uhr) Das neu gestaltete
Widukind-Museum in Enger hatte voriges Jahr doppelt so viele
Besucher wie vor der Renovierung. Fast 10.000 Menschen haben die
Ausstellungen über den Sachsenherzog Widukind besucht. Das
Museum war für rund 2,1 Mio. Euro umgebaut und mit einer neuen
Konzeption im Sommer 2006 wieder eröffnet worden. Im
Widukind-Jahr 2007 waren Aktionstage zur experimentellen
Archäologie und Sonderveranstaltungen auf großes Interesse
gestoßen.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.01.2008
U-Turm bis 2010 möglich (06:42 Uhr) Die Modernisierung des
Dortmunder U-Turms ist nach Ansicht des Architekten Eckhard
Gerber schneller möglich als die Stadt annimmmt. Gerber strebt
eine Neu-Eröffnung von Museum und Kreativzentrum bereits Anfang
2010 an. Nach den Plänen der Stadt ist eine Fertigstellung nicht
vor Mitte 2010 möglich, also erst ein halbes Jahr nach Start des
Europäischen Kulturhauptstadt-Jahrs. Bereits in diesem Monat
soll mit der Sanierung von Fassade und Dach der erste Bauschritt
beginnen.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.01.2008
Fossil des Jahres (15:40 Uhr) Die Paläontologische Gesellschaft
hat in Münster den größten Ammoniten der Welt zum „Fossil des
Jahres 2008“ gekürt. Der 80 Millionen Jahre alte versteinerte
Kopffüßer ist Eigentum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.
Er kann im Naturkundemuseum in Münster besichtigt werden.
Nachrichten aus OWL vom 08.01.2008
Besucherrekord im HNF (12:18 Uhr) Das Heinz Nixdorf Museumsforum
in Paderborn hat einen neuen Besucherrekord erzielt. Im
vergangenen Jahr haben 165.000 Menschen das Computermuseum
besucht. Das Museum, das 1996 eröffnet wurde, zeigt in diesem
Jahr auch eine Sonderausstellung über die Welt der Zahlen. Sie
wird am 1. Februar eröffnet.oben]
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 04.01.2008
Fördermittel für Dortmunder U (16:47 Uhr) Das Land NRW und die
Europäische Union sind offenbar bereit, den Umbau des Dortmunder
U-Turms finanziell zu unterstützen. Ein Sprecher der
Landesregierung wollte 30 Millionen Euro Fördersumme allerdings
nicht bestätigen. Den Rest der Gesamt-Baukosten von 42 bis 48
Millionen muss die Stadt dazu schießen. In dem ehemaligen Turm
der Dortmunder Union-Brauerei sollen nach den letzten Plänen der
Bestand des Ostwallmuseums und ein Kreativzentrum Platz finden.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 03.01.2008
Rhein/Ruhr: Zug der Erinnerung hält in der Region (07:28 Uhr)
Der so genannte Zug der Erinnerung wird im Februar auch an Rhein
und Ruhr halten. Dabei handelt es sich um einen Ausstellungszug,
der die Rolle der Reichsbahn in der Zeit des Nationalsozialismus
zeigt. Der Museumszug besteht aus mehreren historischen Wagen
und wird von einer Dampflok gezogen. Er fährt auf Streckenteilen
der früheren Deportationslinien der Reichsbahn und macht Station
in den Heimatstädten der über 12.000 Kinder, die bis 1944 in
Vernichtungslager quer durch Europa verschleppt wurden. Die
rollende Ausstellung ist ein Projekt mehrerer Initiativen, die
ein Zeichen gegen Geschichtsvergessenheit und Antisemitismus
setzen wollen. Zielbahnhof ist die Gedenkstätte in Auschwitz.
Vorher kann der Zug der Erinnerung in Bochum, Duisburg und Essen
für mehrere Tage besichtigt werden.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.12.2007
Teutoexpress unter Dampf (08:14 Uhr) Mit dem Museumszug
Teutoexpreß zwischen Lengerich und Ibbenbüren sind in diesem
Jahr rund 12.000 Reisende gefahren und damit etwas mehr als im
Vorjahr. Diese positive Bilanz zog jetzt der Trägerverein
"Eisenbahntradition Lengerich". Besonders gefragt waren danach
die Nikolauszüge und Fahrten auf der Westfälischen
Landeseisenbahn zwischen Münster und Lippstadt.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.12.2007
Geierabend feiert Premiere (18:06 Uhr) In Dortmund beginnt einen
Tag nach Weihnachten der Westfälische Karneval. Am
Donnerstagabend feiert der "Geierabend 2008" Premiere im
Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV. Das aktuelle
Programm mit dem Titel "Wir lachen vor Madagaskar” präsentieren
die Panneköppe insgesamt 36 Mal bis Veilchendienstag am 5.
Februar.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 22.12.2007
U-Turm-Förderung: NRW dementiert Absage (07:53 Uhr)
Die Landesregierung hat Medienberichte dementiert, wonach sie
das Dortmunder U-Projekt nicht fördern werde. Eine endgültige
Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagte heute ein Sprecher
von Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff. Über den geplanten
Umbau des Turms zu einem Museum bestehe noch Gesprächsbedarf.
Man führe weiter Verhandlungen mit der Stadt Dortmund. Als Grund
für die Verzögerung nannte der Sprecher wiederholte
Veränderungen an den Ursprungsanträgen. Ursprünglich hatte die
Landesregierung den Bewilligungsbescheid für den Umbau des
Dortmunder U-Turmes zu einem Museum noch für dieses Jahr
zugesagt.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.12.2007
Besucherrekord im Römermuseum (11:07 Uhr) Das Römermuseum in
Haltern erwartet bis zum Jahresende rund 84.000 Besucher. Das
sind mehr als doppelt so viele wie in den Jahren zuvor. Der
Besucher-Erfolg sei hauptsächlich auf die Sonderaustellung
„Luxus und Dekadenz“ zurückzuführen, sagte eine
Museums-Sprecherin. Die nächste Sonderausstellung zum Thema
"2000 Jahre Varus-Schlacht" ist für das Jahr 2009 geplant.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.12.2007
Islamarchiv widerspricht Studie (10:21 Uhr) Das Zentralinstitut
Islamarchiv in Soest hat eine Studie zur Gewaltbereitschaft
unter türkischen Jugendlichen als Unsinn bezeichnet. Die von
Innenminister Schäuble in Auftrag gegebene Untersuchung stuft
ein Viertel der Befragten als gewaltbereit ein. Der Leiter des
Zentralinstitutes Salim Abdullah sagte dem WDR, türkische
Jugendliche seien gewaltbereit wegen ihrer Chancenlosigkeit aber
nicht wegen der Religion.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.12.2007
Keine Entscheidung zum "U-Turm" (15:41 Uhr)
Die Landesregierung hat Medienberichte dementiert, wonach sie
das Dortmunder U-Projekt nicht fördern werde. Eine endgültige
Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagte ein Sprecher von
Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff. Über den geplanten Umbau
des Turms zu einem Museum bestehe noch Gesprächsbedarf. Man
führe weiter Verhandlungen mit der Stadt Dortmund. Als Grund für
die Verzögerung nannte der Sprecher wiederholte Veränderungen an
den Ursprungsanträgen. Ursprünglich hatte die Landesregierung
den Bewilligungsbescheid für den Umbau des Dortmunder U-Turmes
zu einem Museum noch für dieses Jahr zugesagt.
Nachrichten aus OWL vom 18.12.2007
Weserkähne kommen ins Magazin (13:14 Uhr) Die historischen
Lastkähne des Weserrenaissance-Museum in Lemgo werden vorerst
nicht mehr ausgestellt. Sie werden in einem ehemaligen
Schlachthof eingelagert. Das hat der lippische Kreistag
beschlossen. Ursprünglich sollte für die alten Weserschiffe ein
zwei Millionen Euro teures Museum gebaut werden. Das Geld fehlt
aber. Allein Bergung und Konservierung der Schiffe kosteten
bislang rund 800.000 Euro.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 18.12.2007
Hattingen: Neubau der Henrichshütte (12:37 Uhr) Vier frühere
Mitarbeiter der Hattinger Henrichshütte bauen ihr Werk nach. Auf
13 Quadratmetern soll die Hütte im Maßstab 1 zu 100 detailgetreu
ein Bild von der früheren Arbeitsstelle geben. Die 1854
gegründete Hütte war lange Hattingens größter Arbeitgeber und
wurde vor knapp 20 Jahren geschlossen. Heute ist das Werk ein
Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.12.2007
Chagall in Münster (16:43 Uhr) Eine verfrühte
Weihnachtsbotschaft wurde jetzt dem Picasso-Museum in Münster
verkündet. Die Sparkasse Münsterland-Ost stellt dem Grafikmuseum
eine Chagall-Sammlung als Dauerleihgabe zur Verfügung. Insgesamt
handelt es sich um 137 Grafiken und Holzschnitte des Künstlers,
darunter auch einige Unikate. Einige Exponate sollen bereits im
Frühjahr ausgestellt werden.
Nachrichten aus OWL vom 12.12.2007
Nachfolger für das MARTa gesucht (17:05 Uhr) Eine
Findungskommission will sich ab Ende Januar mit der Nachfolge
des Herforder Museumsleiters Jan Hoet beschäftigen. Der
künstlerische Direktor des Museums MARTa hat angekündigt, sich
Ende 2008 zurückzuziehen. Der Nachfolger soll bis zum Frühjahr
feststehen.
Nachrichten aus OWL vom 12.12.2007
Land fördert Kultur in OWL (08:57 Uhr) Das Land will die Kultur
in OWL im kommenden Jahr mit knapp einer halben Million Euro
fördern. Nach einem Bericht der Bezirksregierung sollen allein
das Literaturbüro OWL in Detmold und seine Reihe "Wege durch das
Land" mit 90.000 Euro unterstützt werden. Die 56 Museen der
Museumsinitiative OWL werden mit rund 20.000 Euro gefördert.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.12.2007
100.000 Besucher als Minimum (15:46 Uhr) Das Landesmuseum in
Münster erhofft sich nach dem fast 48 Millionen Euro teuren
Umbau mehr Zulauf. Nach Angaben des Direktors des
Landschaftsverbandes Wolfgang Kirsch sollen mindestens 100.000
Besucher pro Jahr angelockt werden, bislang sind es etwa 60.000.
Die Baumaßnahmen beginnen Anfang 2009.
INFO
LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de