[WestG] [AKT] DFG verlaengert Foerderung von fuenf Sonderforschungsbereichen
Marcus Weidner
Marcus.Weidner at lwl.org
Die Dez 13 14:28:57 CET 2005
Von: "Pressestelle Uni Münster" <pressestelle at uni-muenster.de>
Datum: 13.12.2005, 12:11
AKTUELL
Qualitätsbeweis für Forschung in Münster
DFG verlängert Förderung von fünf Sonderforschungsbereichen
Fünf Sonderforschungsbereiche der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster werden von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere drei oder vier Jahre mit
insgesamt 22,7 Millionen Euro gefördert. Der Rektor der
Universität, Prof. Dr. Jürgen Schmidt, wertete es am Dienstag, 13.
Dezember 2005, "als großen Erfolg und Anerkennung der in Münster
geleisteten Forschungsarbeit", dass damit alle münsterschen
Sonderforschungsbereiche, deren bewilligte Förderperiode zum
Jahresende 2005 ausläuft, weiter von der DFG unterstützt werden.
Die DFG bewilligte zum 1. Januar 2006 für bundesweit insgesamt 35
Sonderforschungsbereiche eine weitere Förderperiode, darunter allein
fünf an der Universität Münster. Es handelt sich um die
Sonderforschungsbereiche SFB 293 "Mechanismen der Entzündung" (3,4
Millionen Euro für drei Jahre), SFB 424 "Molekulare Orientierung"
(4,1 Millionen Euro für drei Jahre), SFB 458 "Ionenbewegungen" (5,7
Millionen Euro für vier Jahre), SFB 492 "Extrazelluläre Matrix"
(4,1 Millionen Euro für drei Jahre) und SFB 496 "Symbolische
Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme" (5,5 Millionen Euro
für drei Jahre).
An der Universität Münster arbeiten drei weitere
Sonderforschungsbereiche zu den Themenfeldern Geometrische Strukturen,
Molekulare Zelldynamik und Molekulare Bildgebung, deren
Förderperiode noch andauert und die in den kommenden Jahren auch auf
eine Verlängerung der Förderung durch die DFG hoffen.
In den 270 Sonderforschungsbereichen in Deutschland, die von der DFG
finanziell unterstützt werden, wird Grundlagenforschung auf
höchstem Niveau betrieben. Sie sind längerfristig angelegte
Einrichtungen einer Hochschule, in denen Wissenschaftler
fachübergreifend an aufwändigen Forschungsvorhaben zusammen
arbeiten. Zu den Aufgaben gehört dabei auch die Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Zahl der Sonderforschungsbereiche
gilt neben der Einwerbung von Drittmitteln als wichtiges
Qualitätskriterium im Bereich Forschung. Mit gegenwärtig acht von
der DFG geförderten Sonderforschungsbereichen gehört die
Universität Münster zur Spitzengruppe der deutschen Hochschulen.