[WestG] [KONF] Foerderung der Geisteswissenschaften, Muenster,
18.12.03
Rita Börste
rita.boerste at lwl.org
Don Dez 18 19:25:42 CET 2003
Von: <pressestelle at uni-muenster.de>
Datum: 18.12.2003, 17:11
KONFERENZ
Förderung der Geisteswissenschaften
Gemeine Informationsveranstaltung von DFG und Universität
in Münster
"Wir hoffen, dass die Geistes- und Sozialwissenschaftler in Münster
die Angebote der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Zukunft optimal
nutzen", erklärte Prof. Dr. Wolfgang E. Berdel, Prorektor für
Forschung, Forschungsförderung und Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses der Westfälischen
Wilhelms-Universität. Das Interesse ist auf jeden Fall groß: Fast
200 Teilnehmer kamen am Donnerstag, 18. Dezember 2003, zu einer
gemeinsamen Informationsveranstaltung der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Universität Münster über
"Fördermöglichkeiten für Geistes- und
Gesellschaftswissenschaften" in das Humboldt-Haus.
Organisiert wurde die Veranstaltung von SAFIR, der "Servicestelle
Antragsberatung zu Forschungsförderungsprogrammen aus nationalen und
internationalen Ressourcen" der Universitätsverwaltung. Zur
Sicherung des breiten Fächerspektrums in Münster ist es nach
Ansicht von SAFIR-Leiterin Susanne Hefti wichtig,
drittmittelgestützte Forschung auch in den Geisteswissenschaften
stärker zu fördern. Eine Chance biete die im Mai 2003 von Senat
und Hauptausschuss der DFG beschlossene "Förderinitiative
Geisteswissenschaften", mit der die besonderen Belange der Geistes-
und Sozialwissenschaftler an den deutschen Hochschulen stärker
berücksichtigt werden sollen.
Umfrageergebnisse verdeutlichten die spezifischen Erfordernisse der
Geisteswissenschaftler: "Wir müssen vor allem sehr personenbezogen
denken und beachten, dass kleinere Einheiten in den kooperativen
Förderprogrammen besser funktionieren", erläuterte Dr. Manfred
Nießen, Leiter der Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften der DFG.
Eine schnellere Entscheidungsfindung soll in Zukunft zum Erfolg der
Förderinitiative führen. Außerdem soll das gesamte
Förderspektrum, vom Sonderforschungsbereich bis zu kleinen
Einzelprojekten, genutzt werden.
In einer anschließenden Diskussionsrunde bot sich den Teilnehmern
die Möglichkeit, die Vertreter der DFG und der Universität
intensiv zu befragen. Prof. Dr. Klaus Backhaus von der
Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, machte auf kritische Punkte
aufmerksam: "Forschungsmittel werden immer knapper, und Fachgutachter
müssen Anträge nach immer schärferen Kriterien bearbeiten.
Deswegen kommt es bei den Anträgen auf eine gute Vorarbeit an".
Wichtig sei vor allem der Innovationsgrad und die Herstellung von
internationalen Bezügen.
INFO
Link: SAFIR
http://www.uni-muenster.de/Rektorat/Safir/